Mittwoch, 20. februar 2008
Projektes Friedhof:
(Eine Genehmigung des Garten- und Friedhofsamtes der Stadt Stuttgart liegt vor).
Konzeption und Idee
Der Umgang mit dem Menschen als Individuum und Tod sind für mich untrennbar miteinander verbunden.
Aufreihung, Aneinanderreihung der Gräber korrespondiert mit Anreihungen und Anhäufung von Utensilien zur Grabpflege:
Schubkarren, Gießkannen… Hier finden sich auch Hinweisschilder, die wir in ihrer Funktionalität zwar wahrnehmen, bei der „Gegenüberstellung“ aber wirken sie grotesk, schemenhaft – und
unterstreichen eine Degradierung des Menschen zur Massen(ware).
Synonym. Das Thema Tod findet dabei neben der Angst vor der eigenen Vergänglichkeit und Tabuisierung gleichzeitig eine
Art Hinnehmen - „Normalität“. Lesen Sie Hinweisschilder!
Mit meinen Fotos gehe ich auf Entdeckungsreise:
Bewusst Wahrnehmen - Aufzeigen -Sensibilisieren- und zur Reflexion (oder Nachdenklichkeit) anregen?
Sichtbar machen-
Auszug aus einem Gedicht von Rainer Maria Rilke:
Eines ist Schicksal.
Da werden die Menschen
sichtbarer.
Stehn wie Türme.
Verfalln.
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